Der verliebte Schwarzbrenner und wie er die Welt sah
von Jonas Jonasson
Kurzfassung
Småland, 1852: Algot bleibt nur ein Kartoffelacker und ein Destillierapparat. Doch mit etwas Bauernschläue, guten Freunden und sehr eigenwilligem Schnaps beginnt ein herrlich absurdes Spiel gegen die Mächtigen.
Warum wir es ausgewählt haben
Unser humorvollster Pick des Monats: leicht, schräg und voller trockenem Witz. Wenn du Jonas Jonassons besondere Mischung aus historischen Verwicklungen, liebenswerten Außenseitern und absurden Zufällen magst, ist dieser Roman genau die richtige kleine Flucht aus dem Alltag.
Leseinfos
Gut zu wissen
Synopsis
Småland im Jahr 1852: Algot Olsson ist der Sohn eines Schweinezüchters und hat vom Leben bisher nicht besonders viel geschenkt bekommen. Nach dem Tod seines Vaters bleibt ihm kaum mehr als ein Kartoffelacker, eine einfache Unterkunft und ein Destillierapparat für den Hausgebrauch.
Doch Algot hat etwas, das ihm niemand nehmen kann: Verstand, Geschäftssinn und eine erstaunlich gute Nase für Schnaps. Als in der Gegend die ersten Eisenbahnschienen verlegt werden, erkennt er seine Chance. Die Arbeiter haben Durst, der übliche Fusel ist schlecht – und Algots selbstgebrannter Schnaps kommt deutlich besser an, als irgendjemand erwartet hätte.
Das bleibt natürlich nicht unbemerkt. Graf Bielkegren, der in der Gegend Macht, Besitz und Standesdünkel verkörpert, sieht Algots Erfolg gar nicht gern. Schon bald versucht er, dem kleinen Schwarzbrenner das Leben schwer zu machen. Doch Algot ist nicht allein: Der aus Bayern geflohene Druckermeister Helmut, dessen resolute Tochter Anna Stina und weitere eigenwillige Gefährt:innen stehen ihm zur Seite.
Gemeinsam verwandeln sie Algots Schnaps in ein angebliches Wundermittel gegen trübe Gedanken, spinnen immer gewagtere Pläne und bringen die Ordnung der feinen Gesellschaft ordentlich durcheinander. Was als Überlebensidee beginnt, wird zu einem Schelmenstück über Freundschaft, Bauernschläue und die Frage, wer am Ende wirklich die Welt versteht.
Der verliebte Schwarzbrenner und wie er die Welt sah ist ein typisch jonassonscher Roman: historisch grundiert, gesellschaftskritisch, warmherzig und herrlich absurd. Für alle, die trockenen Humor, skurrile Figuren und Geschichten mögen, in denen die Kleinen den Großen mit Witz und Einfallsreichtum ein Schnippchen schlagen.
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